 Alentejo Der weitgereiste Däne Hans Kristian Jørgensen und seine Frau Carrie haben sich seit den 90er-Jahren dem Weinbau verschrieben, und zu ihrer Traumregion («es war Liebe auf den ersten Blick») haben sie das portugiesische Alentejo südöstlich von Lissabon auserkoren. Als sie 1988 das 375ha (!) grosse Landgut (davon sind heute 50ha Weinberge) erwarben, konnte man kaum ahnen, dass der Wine Spectator nur 10 Jahre später Cortes de Cima zum Leader der Region wählen würde. Immerhin war Hans kein Winemaker, sondern Maschinenbauingenieur, und seine landwirtschaftlichen Erfahrungen basierten auf 23 Jahren Ölpalmenproduktion in Malaysia. Öl produzieren sie noch heute (nämlich Olivenöl extra vergine), doch weltweit Furore machen die Jørgensens mit ihren Weinen. Dabei gingen sie von Anfang an ihren eigenen Weg, inspiriert von der Spitze Kaliforniens und Australiens, deren moderne Anbaumethoden für ein heisses Gebiet wie das Alentejo prädestiniert sind. Die Hauptrolle spielen die lokale Tempranillo-Variante Aragonez und Syrah. Der Chaminé aus Aragonez und Trincadeira offenbart Charme und saftig-intensive Frucht. Der Cortes de Cima ist die superbe Visitenkarte des Hauses (Tempranillo/Trincadeira). Der Aragonez entspricht quasi der Essenz aus den Rebbergen von Cortes de Cima. Der gloriose Hammerwein Incognito stammt aus der früher geheim verwendeten, weil nicht zugelassenen Traube Syrah. |