5. Portugal

Die Weine

  • Cortes de Cima Branco 2018 Vinho Regional Alentejano, Cortes de Cima
     
  • Quinta das Tecedeiras Reserva 2017, Douro DOC 
  • Aragonez 2014 Vinho Regional Alentejano, Cortes de Cima 
  • Incognito 2014 Vinho Regional Alentejano, Cortes de Cima 
  • Passagem Reserva 2017 Douro DOC, Quinta das Bandeiras 
  • Boa-Vista Reserva 2016, Douro DOC, Quinta da Boavista 

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Mit seinen unzähligen autochthonen Rebsorten hat Portugal zwar eine reiche aber vor allem auch eine jahrhundertelange Weinhistorie. Langezeit isoliert, kam erst nach dem EU-Beitritt langsam Fahrt auf. So begann 1988 auch die Geschichte von Cortes de Cima in der Region Alentejo. Die Kalifornierin Carrie und ihr dänischer Mann Hans Jorgensen pflegen hauptsächlich traditionelle Sorten wie Alvarinho und Verdelho, die den würzigen Cortes de Cima Branco ausmachen. Aber sie führten z.B. auch Syrah in Portugal ein, verbotenerweise und anfangs auch gegen erheblichen behördlichen Widerstand. Um den Sortennamen nicht zu nennen, gaben sie dem Wein den Namen Incógnito. Und dieser Wein war es denn auch, der ihnen international zum Durchbruch verhalf und der Sorte die Anbaugenehmigung einbrachte. Herrlich die warme und reiche Aromatik, getragen von feiner Tanninstruktur. Aragonez schliesslich ist die portugiesische Variante des Tempranillo. Einen weiteren portugiesischen Stil findet man nördlich der Stadt Porto, im Douro-Tal. Bis in die 90er-Jahre wurde hier ausschliesslich Portwein produziert. Die Familie von Sophia Berqvist gehörte zu den ersten Tischwein-Produzenten (Wein ohne Alkoholzusatz). Zusammen mit Jorge Moreira, einem der angesehensten Önologen Portugals, macht sie auf der Quinta das Bandeiras den Wein Passagem, eine Assemblage aus Touriga Nacional, Touriga Franca und Sousão. 2017 war ein aussergewöhnlicher Jahrgang mit reifen Fruchtaromen und kräuteriger Würze. Ebenso im Duoro-Tal zu finden sind die beiden Schwester-betriebe Quinta das Tecedeiras und Quinta da Boa-Vista. Zwar liegen beide in der Douro-Spitzenzone Cima Corgo, bei beiden herrscht Schiefer vor in den Böden und bei beiden sind die gleichen autochthonen Sorten gepflanzt. Doch die Weine könnten unterschiedlicher nicht sein. Der Tecedeiras Reserva ist der leicht fruchtbetonte Wein mit warmer Aromatik. Der Boa-Vista Reserva ist, intensiv und mit starkem mineralischem Ausdruck. Was beide gemeinsam haben: Genuss pur.