Martel Moments
Vom Lohnbuch zum Minicomputer

Vom Lohnbuch zum Minicomputer

Juli 2026 | Lesezeit 2 Min.

Martel und die Technik: In den 150 Jahren seit der Gründung hat unsere Weinhandlung zahlreiche technische Umbrüche erlebt. Besonders bei der Datenerfassung und Administration veränderte sich die Arbeitswelt grundlegend. Martel war dabei stets am Puls der Zeit.

In Kürze

  • Martel mittendrin im technischen Wandel
  • Entwicklung vom handgeschriebenen Lohnbuch zum Computer
  • Rechenleistung von damals aus heutiger Sicht minimal

Noch vor wenigen Jahrzehnten wurden Löhne, Bestellungen und Buchungen von Hand erfasst. Ein Blick ins Lohnbuch von 1959 zeigt, wie sorgfältig und zeitaufwändig die Arbeit damals war.

 

Später hielt die Schreibmaschine Einzug in den Büroalltag. Zunächst rein mechanisch, dann elektrisch und schliesslich mit Bildschirm. Heute ist sie längst Geschichte und wurde vollständig durch Computer ersetzt.

Technische Highlights

Der Schritt ins digitale Zeitalter erfolgte bei Martel 1980 mit dem Minicomputer «Minitorn». Er ermöglichte die Verwaltung von Kundendaten, die Erfassung von Bestellungen sowie verschiedene Buchhaltungsarbeiten. Die Begeisterung war gross. In einem Zeitungsbericht von damals steht: «Im Übrigen ist auch das Personal gegenüber dem neuen ‘Kollegen’ mit dem riesigen Gedächtnis und der fast unheimlichen Arbeitsgeschwindigkeit sehr positiv eingestellt.»

Martel Weinwelt - Vom Lohnbuch zum Minicomputer

Handy überholt alles

Aus heutiger Sicht wirkt die Leistung des 150’000 Franken (!) teuren Geräts mehr als bescheiden. Der Rechner verfügte über 64 Kilobyte Speicher. Das entspricht ungefähr 30 bis 60 Seiten reinem Text. Ein modernes Smartphone mit 128 Gigabyte Speicher bietet rund zwei Milliarden Mal mehr Platz.