{"id":10158,"date":"2018-01-02T15:50:59","date_gmt":"2018-01-02T14:50:59","guid":{"rendered":"\/cms\/?p=125"},"modified":"2022-08-24T14:57:25","modified_gmt":"2022-08-24T12:57:25","slug":"winzerbesuche-deutschland-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.martel.ch\/cms\/weinwissen\/weinmagazin\/unterwegs-im-rebberg\/winzerbesuche-deutschland-2018\/","title":{"rendered":"Winzerbesuche &#8211; Deutschland 2018"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein hochkar\u00e4tiges Winzer-Quartett aus den besten deutschen Weinregionen<\/h2>\n\n\n\n<p>Weingut Maximin Gr\u00fcnhaus \u2013 Familie von Schubert; Ruwer<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Das Weingut Maximin Gr\u00fcnhaus z\u00e4hlt zu den traditionsreichsten Weing\u00fctern der Region. Es befindet sich bereits seit 1882 in Familienbesitz und steht unter der Leitung von Dr. Carl von Schubert und dessen Sohn Maximin. Das Weingut befindet sich an der Ruwer und ist gesegnet mit den drei Monopollagen Herrenberg, Abtsberg und Bruderberg, welche sich direkt beim Weingut befinden. \u00c4usserst spannend ist es, die Lagen Herrenberg und Abtsberg zu vergleichen. Die B\u00f6den der beiden Lagen sind gepr\u00e4gt von rotem, respektive von blauem Schiefer. Zudem unterscheiden sich die beiden Lagen auch in der Hangneigung. Der Abtsberg f\u00e4llt in der Regel elegant und mineralisch aus. Herrenberg ist meist etwas kr\u00e4ftiger und opulenter.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone size-medium wp-image-132\"><img decoding=\"async\" src=\"\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/csm_Deutschland_Reportage-1_4d9aa6c7b5-862x485.jpg\" alt=\"Martel - Dr. Carl von Schubert\" class=\"wp-image-132\"\/><figcaption>Dr. Carl von Schubert<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In der Jugend sind die Weine von der Spontanverg\u00e4rung gepr\u00e4gt, weisen zudem eine der Ruwer eigene Kr\u00e4uterw\u00fcrzigkeit auf und verf\u00fcgen \u00fcber ein enormes Reifepotenzial. Das Lesegut wird eingemaischt oder durch Ganztraubenpressung verarbeitet und nach nat\u00fcrlicher Kl\u00e4rung im k\u00fchlen Keller auf die gew\u00fcnschte Temperatur gebracht. Die Verg\u00e4rung findet im Eichenfass, der Fuder, oder im Stahltank statt, stets mit weinbergseigenen Hefen. Seit kurzem greift man f\u00fcr die Produktion der Fuderf\u00e4sser auf die gutseigenen Eichenw\u00e4lder zur\u00fcck und l\u00e4sst diese von einem K\u00fcfer in der Umgebung fertigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Riesling ist mit etwa 90% die mit Abstand wichtigste Rebsorte. Trocken ausgebaute Varianten gewinnen mehr und mehr an Wichtigkeit.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone size-medium wp-image-130\"><img decoding=\"async\" src=\"\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/csm_Deutschland_Reportage-1-4_34f73238e3-862x485.jpg\" alt=\"Martel - Schloss Lieser\" class=\"wp-image-130\"\/><figcaption>Schloss Lieser \u2013 Thomas Haag; Mosel<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Es ist beeindruckend zu sehen, was Thomas Haag zusammen mit seiner Frau seit den 90er Jahren erreicht hat. Fast aus dem Nichts haben Sie das Weingut Schloss Lieser, welches sich damals in einem sehr schlechten Zustand befand, zu Weltruhm gef\u00fchrt. Der einfache Weg w\u00e4re sicherlich gewesen, auf dem elterlichen Weingut Fritz Haag einzusteigen und dieses zu f\u00fchren. Den Erz\u00e4hlungen eines Thomas Haag zu folgen, heisst jedoch auch, einem optimistischen K\u00e4mpfer zuzuh\u00f6ren, welcher \u2013 ein hohes Ziel vor Augen \u2013 unbeirrbar seinen Weg geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Weine des Weinguts stammen aus Parzellen, welche sich entweder im Besitz von Thomas Haag befinden oder von ihm gepachtet sind. Die Weine pr\u00e4sentieren sich unvergleichlich pur, klar und strukturiert. Sie sind terroirbetont, elegant und verf\u00fcgen \u00fcber eine pr\u00e4gnante S\u00e4ure. Selbstredend werden die Weine spontan vergoren, weisen allerdings keinerlei unerw\u00fcnschte Aromennuancen auf, wie sie zuweilen vorkommen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Weingut verf\u00fcgt zurzeit \u00fcber 24 Hektar Rebland, aufgeteilt in 180 verschiedene Rebberge\/Parzellen. Eine \u00e4usserst pr\u00e4zise Selektion wird jeweils bereits im Rebberg von den 3 Vollzeitmitarbeitern und den 9 Hilfsarbeitern vorgenommen. Thomas Haag macht den Keller alleine und verlangt w\u00e4hrend der Ernte von sich selbst 100%ige Konzentration, weshalb er w\u00e4hrend dieser Zeit auch g\u00e4nzlich auf Alkohol verzichtet. Thomas Haags Fokus auf das Regionale und das Terroir sowie sein traumwandlerisch sicheres Gesp\u00fcr legen eine wunderbare Basis, sodass es einem hoch erfreulichen Coup gleichkommt, dass er seit 2016 mittels Kauf oder Pacht Parzellen aus solch prestigetr\u00e4chtigen Lagen wie Bernkasteler Doctor und Wehlener Sonnenuhr unter seine Fittiche nehmen konnte. Thomas Haag zaubert quasi den Schiefer unmittelbar und direkt in die Flasche.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone size-medium wp-image-129\"><img decoding=\"async\" src=\"\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/csm_Deutschland_Reportage-1-6_11acacb51f-862x486.jpg\" alt=\"Martel - Tim Fr\u00f6hlich mit Jan Martel\" class=\"wp-image-129\"\/><figcaption>Tim Fr\u00f6hlich mit Jan Martel<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><b>Weingut Sch\u00e4fer-Fr\u00f6hlich \u2013 Tim Fr\u00f6hlich; Nahe<\/b><\/p>\n\n\n\n<p>Seit 1800 und mittlerweile in sechster Generation betreibt die Familie Fr\u00f6hlich ihr Weingut in Bockenau. Das Weingut nennt mittlerweile 25 Hektar Rebland sein eigen und produziert um 120&#8217;000 Flaschen j\u00e4hrlich. Ca. 30&#8217;000 Flaschen davon entfallen auf die Perlen des Portefolio, die Grossen Gew\u00e4chse aus sechs Lagen. Fr\u00fch genug hatte Tim Fr\u00f6hlich das Auge und den Weitblick f\u00fcr diese besten Steillagen, welche er kaufen oder eintauschen konnte. Die meisten dieser Lagen verf\u00fcgen \u00fcber extrem felsige B\u00f6den, was dann zum Vorteil wird, wenn die Reben durch ihr Alter bis zu 10 Meter tief wurzeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stilistik der Weine \u00e4hnelt ein bisschen derjenigen von Thomas Haag von Schloss Lieser. F\u00fcr die beiden befreundeten Winzer ist das Herausarbeiten des Terroirs oberstes Gebot und um dieses Ziel zu erreichen, ist ihnen kein Aufwand zu gering. So werden beispielsweise vor dem definitiven Kauf der Korken an die 200 Probekorken getestet f\u00fcr eine optimale Qualit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Lagen mit ihren unterschiedlichen Gesteinsb\u00f6den bilden das Fundament f\u00fcr unverwechselbare, authentische Rieslinge. Handlese von gesunden Trauben und niedrige Ertr\u00e4ge bilden die Grundlage f\u00fcr Spitzenqualit\u00e4t. Genauso wie penible Selektion. Die Trauben m\u00fcssen bei der Ernte \u00fcber eine gut gespannte Haut verf\u00fcgen. Dies ergibt knackige Weine. Sch\u00e4fer-Fr\u00f6hlich Weine stehen f\u00fcr einen eigenst\u00e4ndigen Lagencharakter und pr\u00e4zise, puristische Mineralit\u00e4t. Im Keller des Weinguts Sch\u00e4fer Fr\u00f6hlich wird auf nat\u00fcrliche Prozesse vertraut. Der Einsatz von Spontanverg\u00e4rung und wilden Hefen erfordert absolut exaktes Arbeiten. Dieser Perfektionismus zeigt sich auch darin, dass die genau abgestimmten Tanks jedes Jahr wieder f\u00fcr dieselben Weine verwendet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit dieses kompromisslosen Engagements: bei Sch\u00e4fer-Fr\u00f6hlich entstehen Weine der absoluten Spitzenklasse.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone size-medium wp-image-128\"><img decoding=\"async\" src=\"\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/csm_Deutschland_Reportage-1-8_e380ec29f2-862x485.jpg\" alt=\"Martel - Weingut Robert Weil\" class=\"wp-image-128\"\/><figcaption>Weingut Robert Weil \u2013 Gutsleiter Jochen Becker-K\u00fchn; Rheingau<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Weingut Robert Weil ist die ausserhalb Deutschlands wohl bekannteste deutsche Weinadresse. Die ersten Rebberge wurden 1867 von Dr. Robert Weil gekauft und heute leitet Dipl. Ing. Wilhelm Weil die Geschicke des Betriebs. Trotz einer Produktion von 800&#8217;000 Flaschen pro Jahr wird viel Wert auf Handarbeit gelegt. Das Weingut verf\u00fcgt \u00fcber 90 Hektar Rebland, welches einzig mit Riesling bepflanzt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Weine pr\u00e4sentieren sich \u2013 aufgrund der Bodenzusammensetzung, welche eine bessere Wasserspeicherung garantiert und die Rebe nicht ganz so tief wurzeln l\u00e4sst \u2013 etwas f\u00fclliger als beispielsweise in der Nahe. Ebenfalls zeigen sich die Weine jung schon recht zug\u00e4nglich. Sie sind gepr\u00e4gt von den Mineralien der Schieferb\u00f6den, fruchtbetont, aber auch vielschichtig in der Aromatik. Der alleinige Fokus auf die Rebsorte Riesling, das Limitieren des Ertrages, eine selektive Handlese und ein \u00e4usserst schonender Ausbau im Keller sind die Garanten f\u00fcr die Erzeugung individueller und gro\u00dfer Weine, welche Tradition und Moderne vereinen. Obwohl die Erderw\u00e4rmung die Winzer besch\u00e4ftigt und auch Mehrarbeit fordert, f\u00fchrt das ver\u00e4nderte Wetter zwar oft zu Mengeneinbussen, aber nie zu qualitativ weniger starken Jahrg\u00e4ngen. F\u00fcr das Weingut Robert Weil besteht zudem die M\u00f6glichkeit, h\u00f6here Lagen vermehrt zu nutzen. Vorteilhaft erweist sich auch die Tatsache, dass die immer \u00e4lter werdenden Reben die so elementar wichtige S\u00e4ure immer besser zu bewahren wissen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone size-medium wp-image-127\"><img decoding=\"async\" src=\"\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/csm_Deutschland_Reportage-1-7_8362495c8c-862x485.jpg\" alt=\"Martel - Keller Robert Weil\" class=\"wp-image-127\"\/><figcaption>Im Keller von Robert Weil<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><b>Der Jahrgang 2017<\/b><\/p>\n\n\n\n<p>Die von uns bei den genannten Winzern probierten Weine waren mehrheitlich bereits 2017er. Erfreulich, dass trotz extrem fr\u00fcher Ernte in diesem Jahr (bedingt durch einen sehr heissen Sommer) alle Winzer sehr pr\u00e4zise, klare und vor allem frische Weine in die Flasche gebracht haben. Hieran erkennt man, dass es \u201eschlechte\u201c Jahre mit mangelhafter Reife schlichtweg nicht mehr gibt. Mengenm\u00e4ssig kleine Jahrg\u00e4nge gibt es nat\u00fcrlich leider, bedingt durch immer extremeres Wetter mit Frost, Hagel und teilweise zu langen Trockenperioden immer \u00f6fter.<\/p>\n\n\n\n<p>Die immer besser werdende Technik und vor allem die Erfahrung der Winzer macht es m\u00f6glich, dass der Konsument heutzutage ein grosses Jahr nach dem anderen geniessen darf. War schon 2015 ein tolles Jahr, steht nach 2016 mit den frischen 17ern bald ein weiterer exzellenter Jahrgang zur Verf\u00fcgung: an der Mosel teilweise mit etwas mehr Kr\u00e4uterw\u00fcrze, an der Nahe mit fast noch mehr Pr\u00e4zision, Frische und Klarheit als 2016 und auch im Rheingau mit tollen Weinen,die den sensationellen 2016ern in nichts nachstehen.<\/p>\n\n\n\n<p><b>Kurz\u00fcberblick der besuchten Weinregionen:<\/b><\/p>\n\n\n\n<p><b>Mosel<\/b><\/p>\n\n\n\n<p>Das Weinanbaugebiet der Mosel (inklusive der zugeh\u00f6rigen Gebiete der Saar und der Ruwer) umfasst knapp 8800 Hektar Rebfl\u00e4chen, welche von ca. 3200 Winzerbetrieben bewirtschaftet werden. Gut 40% der Rebfl\u00e4chen befinden sich an den Steilh\u00e4ngen der Flusst\u00e4ler. Die Rebfl\u00e4chen sind gepr\u00e4gt von Schiefergestein und aufgrund der Hangneigung oft nur zeitaufw\u00e4ndig und nur manuell zu bewirtschaften.<\/p>\n\n\n\n<p><b>Nahe<\/b><\/p>\n\n\n\n<p>Rund 4200 Hektar Rebland werden im Anbaugebiet der Nahe bewirtschaftet. Das Klima ist ausgeglichen, mild und regenarm. Die Reben gedeihen auf sanftem H\u00fcgelland, teilweise auch auf Steillagen. Die Bodenbeschaffenheit der Region ist sehr vielf\u00e4ltig und reicht von Schiefergestein \u00fcber Quarz und Porphyr bis hin zu Sandstein, L\u00f6ss und Lehm. An der oberen Nahe inklusive den Seitent\u00e4lern ist das Klima von den k\u00fchleren Luftmassen der Mittelgebirge gepr\u00e4gt. Dies hat eine sp\u00e4tere Reifung der Trauben zur Folge. Das ist besonders vorteilhaft f\u00fcr das Aroma und die S\u00e4urestruktur des Rieslings. Rassige, fruchtige und schlanke Weine sind das Ergebnis. Die Nahe verf\u00fcgt \u00fcber eine sehr hohe Dichte an VDP GG-Lagen (Grosses Gew\u00e4chs).<\/p>\n\n\n\n<p><b>Rheingau<\/b><\/p>\n\n\n\n<p>Im Weinanbaugebiet Rheingau werden ca. 3200 Hektar Reben bewirtschaftet. Sehr h\u00e4ufig befinden sich diese &#8211; aufgrund des Verlaufs des Rheins nach Westen &#8211; an S\u00fcdh\u00e4ngen direkt am Fluss. Die Reben sind deshalb einer starken Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Der Rheingau verf\u00fcgt \u00fcber eine reichhaltigere Bodenbeschaffenheit als die Mosel oder die Nahe, vielfach bestehend aus Lehm und L\u00f6ss. Ebenfalls ist das Gebiet einiges flacher und verf\u00fcgt \u00fcber weniger an Steillagen. Diese Faktoren f\u00fchren zu fruchtbetonten, eher dichten Weinen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone size-medium wp-image-126\"><img decoding=\"async\" src=\"\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/csm_Deutschland_Reportage-1-3_1ece48183c-862x485.jpg\" alt=\"Martel - Martel Team mit Dr. Carl von Schubert\" class=\"wp-image-126\"\/><figcaption>Das Martel Team mit Dr. Carl von Schubert im Abtsberg<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/www.martel.ch\/wein\/?filter=herkunft,deutschland,jahrgang,2018\">Weine Deutschlnd 2018<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":20,"featured_media":131,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[449,56],"tags":[],"coauthors":[],"class_list":["post-10158","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-alle","category-unterwegs-im-rebberg"],"acf":{"inhaltselemente":null},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Winzerbesuche - Deutschland 2018 | Martel Weine St.Gallen und Z\u00fcrich<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Winzerbesuche - Deutschland 2018 - Von Spitzenweinen fasziniert zu sein, heisst immer auch etwas verliebt zu sein. 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