Martel AG St. Gallen

Jan Martel - Martel AG St. Gallen

Von Spitzenweinen fasziniert zu sein, heisst immer auch etwas verliebt zu sein. So betrachten auch wir unsere Weine nicht als Ware, sondern als Gesamtkunstwerke, denen wir uns von der Auswahl bis zum Transport in Ihren Keller mit Engagement und Sorgfalt widmen.

Alle unsere Weine degustieren und selektionieren wir vor dem Kauf. Wir importieren originale Produzentenabfüllungen direkt vom Weingut. Die Transporte erfolgen fachmännisch und speditiv, durch uns oder spezialisierte Firmen.

Martel-Lagerhaus und -Ladengeschäfte sind klimatisiert. Den Transport zu Ihnen übernehmen möglichst eigene Chauffeure. Und damit Sie "die Katze nicht in der Flasche kaufen", bietet Ihnen die imposante Degustation Martel Tour des Vins zweimal jährlich ein unvergessliches Weinerlebnis!

Jan Martel 

Geschichte

Martel Weine St. Gallen Geschichte
  • 1876 gilt als das Jahr, in dem die Firma Martel als Weinhandlung in der Geschichte auftritt: Ferdinand C. E. Martel übernimmt in St.Gallen die Vertretung der Weingrosshandlung Falck aus Mainz. Sohn Paul Ferdinand beginnt seine Geschäftstätigkeit als 17jähriger im Jahr 1889, Geschäftsbeziehungen nach Davos und Arosa knüpfend, auch heute noch wichtige Martel-Destinationen.
  • 1912 wird beim Blumenbergplatz der Grabenkeller im ehemaligen Bahntrasseegraben eingerichtet.
  • 1918 wird zum ersten Mal eine Million Franken Umsatz erzielt. In der darauffolgenden Wirtschaftskrise der 30er Jahre bricht der Umsatz wieder empfindlich ein.
  • 1946 wird in St.Gallen ein Ladengeschäft an der Vadianstrasse eröffnet, Rhein- und Moselweine werden aus der französischen Besatzungszone importiert und 14’000 Flaschen werden in die USA exportiert.
  • 1951 erfolgt der Umzug an die Poststrasse 11, unsere auch heute noch gültige Adresse. 
Martel Weine St. Gallen Geschichte
  • 1963 macht Erich Martel eine Weinreise nach Kalifornien und importiert als europäischer Pionier (damals hierzulande noch belächelt) Überseeweine nach St.Gallen, was der New York Times eine Schlagzeile wert war „like selling iceboxes to eskimos“.
  • Das schrieb damals die Presse: Collage 1 und Collage 2.
  • 1970 wird der Firmenname unverwechselbar mit Martel AG St.Gallen festgelegt.
  • 1979 übernehmen Ludwig und Wolfram Martel die Führung des Unternehmens.
  • 1995 gehen wir als eines der ersten Unternehmen der Schweiz mit unserem Webshop online.
Martel St.Gallen - Lagerhaus
  • 2001 feiern wir das 125 Jahre-Jubiläum. Gleichzeitig erweitern wir die Lagerkapazität im Hochregallager (St.Gallen-Ost) auf 1.25 Millionen Flaschen.
  • Im Herbst 2005 übernimmt Jan Martel die operative Führung des Unternehmens.
  • Januar 2014: Übernahme der auf grossartige Weine aus dem Burgund spezialisierten Weinhandlung Hans Müller AG in Wattwil.
Martel Zürich
  • November 2016: Eröffnung von Martel am Bellevue in Zürich. Die Erlebnis-Weinhandlung an der Rämistrasse 14 bietet auf 250 m2 grosszügige, charaktervolle Flächen in einem denkmalgeschützen Ambiente mit Warenumschlagplätzen direkt vor der Tür.  
  • Heute ist Martel ein Familienunternehmen – unabhängig in jeglicher Hinsicht – mit 45 Mitarbeitenden. Von der Gründerfamilie sind mit Ariane Martel (Auftragsbearbeitung) und Jan Martel (Geschäftsführer) zwei Personen aktiv im Unternehmen tätig. Wir treten am Markt mit einem kompetenten Team und einem eigenständigen, einmaligen Sortiment auf und freuen uns, Ihnen Weinkultur zu vermitteln.

Martel: Wein(kultur) geniessen

Die Weinwelt ist reich! Von Austria bis Australien, vom Chablais bis Chablis und von Alba bis Napa liefern die führenden Weinregionen höchste Weinkultur für unseren in der 5. Generation dem Wein verschriebenen Familienbetrieb. Die faszinierende Vielfältigkeit unseres umfassenden Sortimentes vermitteln wir Ihnen mit Herz und Leidenschaft. Persönlich, sorgfältig und unabhängig der Preisklasse auf anspruchsvollem Niveau.

Durch unsere regelmässigen Besuche, direkten Kontakte und Beziehungen mit den Winzern – über Jahre und Jahrzehnte gewachsene Freundschaften – wächst das Fachwissen und die Passion des Martel-Teams. Ob von nah oder von fern: wir bringen unsere Charakterweine zu Ihnen in den Privatkeller und auf die Karten von vielen Gastronomiebetrieben in der Schweiz.

Unsere Qualitätsphilosophie

Die Martel-Qualitätsphilosophie wächst aus unserem Engagement für eine harmonische Verbindung von Weinkultur und Weinhandel. Die anspruchsvollen Wünsche unserer Kunden motivieren uns.

In der Weinkultur legen wir auf Tradition und Klassik ebenso wert wie auf Innovation und Kreativität. In unserer Weinwelt wächst Passion und Begeisterung, lebt aber auch Demut und findet sich Raum für stilles Geniessen.

Als Weinhändler stellen wir uns den Herausforderungen des Marktes und der Ökonomie. Für das Erreichen hoher Ziele bauen wir auf ein konstruktives Klima in einem gesunden Betrieb und auf Fachwissen auf dem neusten Stand.

Unser Sortiment basiert auf der Faszination der Vielfalt und dem kritischen Urteil unseres Einkaufteams. Wir freuen uns über den Erfolg bei unserer Kundschaft und natürlich auch, wenn unsere Weine mit Trophäen und guten Noten in der seriösen Fachpresse geehrt werden.

Von uns wie von den Produzenten verlangen wir Verantwortung, Achtung vor der Natur und damit ökologisches und nachhaltiges Handeln.

Lebendiges, individuelles und authentisches Weinschaffen kreiert Werke jenseits von Banalität oder erzwungener Extravaganz. Als Schlüsselworte für unsere Qualitätsphilosophie setzen wir Mass und Balance.

Punkte? Punkt, fertig, aus!

Schulnoten oder Punkte können zwar etwas aussagen, aber sie erlauben auch immer mindestens soviel Fehlinterpretationen. Der eindimensionalen Reduktion auf einen Rang in einer Skala stehen unzählige offene Fragen oder Widersprüche gegenüber. Menschen und Kulturen sind eben nicht messbar. Natürlich haben Ranglisten ihren Reiz, doch votieren wir für die Befreiung aus diesem Korsett. Überlassen wir der Komplexität und dem Facettenreichtum den Vortritt, dem Wesen und somit dem Wesentlichen des Weines. Der Persönlichkeit, der Seele.