Martel Weine St.Gallen und Zürich - Marcarini
Barolo Brunate DOCG Barolo Brunate DOCG

Barolo Brunate DOCG 2016

CHF 110.00
2016
150 cl
Wein
Marcarini
Piemont
Barolo
2016 zur Jahrgangstabelle
150 cl
Rotwein
Nebbiolo
naturnah
mittelschwerer Wein
14.50 % Vol.
rotem Fleisch, Wild, italienischen Speisen aller Art, Pilz & Pilzspeisen, Trüffelgerichten
grosses Reifepotential (in grossen Jahren während 20+ Jahren nach Ernte), kann an Komplexität und Feinheit gewinnen

Selbstbewusst und puristisch setzt dieser vorbildliche Familienbetrieb an idyllischer Balkonlage am Dorfrand von La Morra auf den traditionellen Barolo, was die Fachwelt einhellig als vorbildlich würdigt. Der Stil tendiert in burgundische Richtung. Lange Gärzeit und klassischer Ausbau im grossen Eichenfass sorgen für milde, «süssere» Tannine und ein eher helles Granatrot, das sich aber für die Reifung als besonders stabil erweist. Seit dem Jahrgang 2015 erzeugt Marcarini mit dem La Morra einen Basis-Barolo, sodass der Brunate als Edelselektion eine markante Aufwertung erfährt. Dies wird dieser Kultlage auch mehr als gerecht, allerdings halbiert sich dadurch die Verfügbarkeit dieses Barolo-Urgesteins. Geduld lohnt sich dank des hervorragenden Lagerpotentials des Brunate.

Marcarini

PersonenBesitzer und Gutsleiter: Familie Marcarini
Önologe: Manuel Marchetti
Rebberge25 ha
SortenspiegelNebbiolo, Moscato
WeinstilAuthentisch, schnörkellose Weine im traditionellen Stil. Sehr elegant. Der Barolo Brunate ist mit seiner zarten, klar definierten Art eine Klasse für sich. Legendäres Lagerpotential!
Martel Weine St.Gallen und Zürich - Martel

Wer das Weingut Marcarini besucht, ist als erstes ergriffen ob der wunderbaren Situation am Dorfrand von La Morra, in Balkonlage mit direkter Sicht auf Matterhorn & Co.

Das Mitte des 18. Jahrhunderts gegründete Weingut Marcarini wird in sechster Generation von Manuel Marchetti geführt. Stattliche 25 ha Rebland gehören heute dazu und nicht weniger als 4,5 ha davon gehören zur Barolo-Lage Brunate, einem Cru, der seit Jahrhunderten für seinen grossartigen Wein bekannt ist. Manuel Marchetti sagt dazu: „In der Herstellung dieses Weines sind wir Traditionalisten. Und wir sind stolz darauf!“

Im Rebberg wird denn auch mit höchsten qualitativen Vorgaben gearbeitet. So wird ausschliesslich organisch gedüngt, Schädlinge werden auf traditionelle Weise bekämpft, d.h. ohne chemische Hilfsmittel. Durch einen gezielten Rebschnitt erreicht man einen niedrigen Ertrag. In der Vinifikation wird die bewährte Tradition weitergeführt. Typisch ist dafür eine lange Mazerationszeit von vier Wochen und der anschliessende Ausbau in grossen Fässern (bis 4000 Liter).

Manuel Marchetti
Marcarini

Barolo

Flächeca. 1'300 ha
RebsortenWeiss: Chardonnay
Rot: Nebbiolo, Dolcetto, Barbera
Bekannteste WeineBarolo

Wein namens Barolo, gibt es bereits seit dem 18. Jahrhundert. Damals handelte es sich jedoch in der Regel um restsüsse Weine. Die Rebsorte Nebbiolo reift sehr spät und so verlief die Gärung in den kalten Wintermonaten oft nicht vollständig. Die moderne Erfolgsgeschichte des Barolo, als der Wein, welchen wir heute kennen, startete so richtig erst in den 80er Jahren – seit 1980 hat die Region den DOCG Status und seit dieser Zeit reisen auch vermehrt Winzer ins Ausland, vor allem ins Burgund, welches mit dem starken Fokus vor allem auf Lagen und nur eine rote Rebsorte auch das grösste Vorbild der meisten Winzer wurde und oft nach wie vor ist.

Seitdem steigt auch die Baroloproduktion – von 7 Millionen Flaschen jährlich in den 80er und 90er Jahren auf mittlerweile konstant über 12 Millionen Flaschen pro Jahr.

Die Weinberge der Barolo DOCG befinden sich auf einer Meereshöhe zwischen 170 und 540 Metern. Hier – ca. 15km südwestlich von Alba - herrscht ein gemässigtes Kontinentalklima mit warmen und langen Sommern. Charakteristisch sind die vielen Nebelfelder, welche vor allem im Herbst oft auftreten und die erste Tageshälfte dominieren. Der Nebel (la nebbia) erklärt auch den Namen der Rebsorte Nebbiolo aus welcher alle Baroloweine zu 100% gekeltert werden müssen. Ein weiteres wichtiges Gesetz für die Produktion des Barolo ist die lange Lagerzeit von über 3 Jahren (davon mindestens 18 Monate im Holzfass) Verkauft werden darf der Barolo erst ab Januar des vierten Jahres nach der Ernte.

Die Kernzone des Barologebietes umfasst vor allem die 5 Gemeinden La Morra, Barolo, Castiglione Falletto, Monforte d`Alba und Serralunga d`Alba – aber auch Novello, Roddi, Verduno, Cherasco, Diano d’Alba und Grinzane Cavour liegen teilweise im Barolo DOCG Gebiet.

Allein in der Gemeinde La Morra wird auf über 500 ha Reben fast ein Drittel der Gesamtmenge für die Baroloproduktion angebaut. Hier befinden sich viele der historisch wichtigsten Lagen wie z.B. Brunate – ein höher gelegener Cru, welcher unglaublich elegante Weine hervorbringt. Generell entstammen vor allem den benachbarten Gemeinden La Morra, Novello (Ravera) und Verduno (Monvigliero) vor allem aus den höheren Lagen die duftigeren, leichteren Weine – während die Weine Richtung Castiglione (Villero, Rocche di Castiglione), Monforte (Bussia) und vor allem Serralunga d`Alba – wie z.B. beim weltberühmten Cru Vignarionda - etwas schwerer und oft auch tanninhaltiger sind. 

Piemont

Flächeca. 47'000 ha
Rebsorten

Bekannteste Weine: Barolo, Barbaresco, Barbera d’Alba, Gavi di Gavi, Roero Arneis

Das Piemont mit der Hauptstadt Turin ist die flächenmässige grösste italienische Region. Sie umfasst aber „lediglich“ 47'101 ha Rebfläche  und liegt diesbezüglich „nur“ an sechster Stelle. Die Reben liegen meist in hügeligem Gebiet in sonnereichen Hanglagen, wofür die Einheimischen den Begriff Sori prägten. Die wichtigsten Weinbau-Gebiete sind Asti, Carema, Canavese, Caluso, die Vercelli- und Novara-Berge und die qualitativ als beste Lagen geltenden Hügel von Monferrato und Langhe bei Alba.

Neben der Region Toscana liefert das Piemont die meisten Spitzenweine Italiens. Über Dreiviertel der Produktion entfällt auf Rotweine. Interessanterweise aber werden die meisten DOC-Weine aus weissen Sorten gekeltert. Trotzdem begründeten vor allem die aussergewöhnlichen Spitzenweine aus  Barbaresco und Barolo aus der Nebbiolo-Traube den Ruhm der Region.

Es gibt weit über hundert zugelassene Rebsorten (im 19. Jahrhundert waren es nach einer amtlichen Zählung sogar noch knapp 400). Viele davon sind autochthon und nicht wenige davon französischen Ursprungs. Die vorherrschende rote Sorte ist Barbera mit rund 50% der Rebfläche, die für die vielen Alltagsweine die Basis ist. Bei den weissen Sorten dominieren Arneis.

Weine des Winzers

Lasarin

2018, Langhe Nebbiolo DOC
CHF 17.20
75 cl
Lasarin Wein Lasarin Wein

Lasarin

2019, Langhe Nebbiolo DOC
CHF 17.20
75 cl
Lasarin Wein Lasarin Wein