Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Zur Kasse
Fleur la Mothe
Château Fleur La Mothe

Château Fleur La Mothe

CHF 22.00
75 cl
Wein
Winzer Château Fleur La Mothe
Region Bordeaux
Subregion Médoc
Jahrgang 2011
Flaschengrösse 75 cl
Qualifizierung / Lage cru bourgeois, Médoc AC
Produkt Rotwein
Traubensorte Cabernet Sauvignon, Merlot, Petit Verdot
Körper mittelschwerer Wein
Alkoholgehalt 13.00 % Vol.
Trinkreife mittleres Reifepotential (bis etwa 10 Jahre nach Ernte); kann an Komplexität und Feinheit gewinnen

Die legendäre Bordelaiser Weinstrasse D2 im Médoc führt 10km nördlich von St-Estèphe direkt zum Château Fleur La Mothe im Winzerdörfchen St-Yzans. Hier auf einer sanften Anhöhe gleich über der klimaregulierenden Gironde und nicht mehr weit von der Einmündung in den Atlantik breiten sich die Rebberge dieses Weingutes aus, das seit 1932 als Cru Bourgeois eingestuft ist. Ein enthusiastisches Önologen-Trio hat sich seit 2008 der Geschicke dieses Weingutes angenommen. Aus gleichen Anteilen Cabernet Sauvignon und Merlot sowie einem auf 10% erhöhten Anteil der charaktervollen Traubensorte Petit Verdot entsteht ein klassischer Bordeaux mit konzentrierter Frucht. Dank einem perfekten Tanningerüst zeigt er Eleganz und Balance. Ein Geheimtipp.

Weine des Winzers

Frankreich / Bordeaux
Château Fleur La Mothe

Château Fleur La Mothe

2011, cru bourgeois, Médoc AC
CHF 22.00
75 cl
Château Fleur La Mothe

Château Fleur La Mothe

PersonenBesitzer und Gutsleiter: Antoine Médeville, Edouard Massie und Henri Boyer
Rebberge15 ha
SortenspiegelMerlot, Cabernet Sauvignon und Petit Verdot
WeinstilZugleich mit einnehmender Frucht und präziser, edler Struktur. Moderne Klassik.
Fleur la Mothe

Im Jahre 2008 gründeten die drei renommierten Önologen Antoine Médeville, Edouard Massie und Henri Boyer als bedeutenden «Schritt hinaus aus den Labors» ein Projekt und übernahmen das 12ha-Weingut La Fleur La Mothe im nördlichen Médoc bei St-Yzans. Mit einem neun Konzept und einer Renovation der Rebberge setzten sie ihr anspruchsvolles Ziel zügig um und zusammen mit einem Relook des Etikettes in Abstimmung mit modernen neuen Gebäuden setzten sie einen vorbildlichen qualitativen Massstab für die klassischen Weine von La Fleur La Mothe. Dabei vereinen sich Tradition und Moderne. Ihr gekonntes Werk basiert auf idealen Voraussetzungen, sprich vorzüglichen Reblagen, welche auf die klimaregulierende Gironde blicken. Die Kieselböden ergeben klassischen Bordeaux mit Komplexität. Ein Geheimtipp.

Bordeaux

Flächeca. 100'000 ha
RebsortenWeiss: Sémillon, Sauvignon Blanc
Rot: Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Petit Verdot, Malbec
Bekannteste AppellationenSt-Estèphe, Pauillac, St-Julien, Margaux, Pessac-Léognan, Pomerol, St-Emilion

Die Region Bordeaux

Das Bordelais (die Region Bordeaux), wo Gironde und Dordogne in den Atlantik münden, ist imposant und würde die Schweiz zu einem Viertel abdecken. 100 000 ha sind mit Reben bepflanzt (am meisten Merlot, daneben hauptsächlich Cabernet Sauvignon und Franc, Sauvignon Blanc und Sémillon).Von hier kommen einige der bekanntesten französischen Weine. 

Die grosse französische Hafenstadt Bordeaux gibt ihren Namen der grössten zusammen-hängenden Weinregion für Qualitätsweine. Sie erstreckt sich über das gesamte Département Gironde mit einer Rebfläche von rund 100'000 ha in die sich 13'000 Weinproduzenten und Winzer teilen. Hier wird mehr Wein in Spitzenqualität erzeugt, als in jedem anderen Gebiet. Die berühmtesten Gebiete sind das Médoc, St-Emilion, Pessac-Léognan, Graves und Sauternes. Bordeaux-Weine sind in aller Regel Assemblagen aus verschiedenen Sorten. Bei den Weissweinen sind es mehrheitlich Sémillon und Sauvignon Blanc, bei den Rotweinen Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Die Zusammenstellung ist von Weingut zu Weingut, aber auch von Jahrgang zu Jahrgang verschieden. Die Hauptsorte im Médoc und Graves ist Cabernet Sauvignon, im St-Emilion und in Pomerol ist es Merlot.

Unter dem faszinierend weiten Himmel des Médoc reichen die Rebberge bis nahe ans Meer, mit weit gezogenen Linien die Wogen des Atlantik vorwegnehmend. In den Kellern der Châteaux führen die Barrique-Reihen scheinbar ins Endlose. Wer es niedlicher mag, bevorzugt das hügelige, bäurischere Libournais mit den kleinen Weingütern um das mittelalterliche Schmuckkästchen St-Emilion und den verträumten Weiler Pomerol.

Einzigartig ist der traditionelle Bordeaux-Handel über das Vertriebsnetz der Bordelaiser négociants. Dieser Zwischenhandel mit enormen Weinmengen (ein Premier wie Mouton-Rothschild produziert allein eine Viertel Million Flaschen) birgt einige Gefahren und erklärt zum Teil die extremen Preisschwankungen von Jahrgang zu Jahrgang. In den jüngsten Jahren heizen Luxusliebende aus Asien und Russland den Markt für die Top-20 gewaltig an, die Preise sind explodiert.

Gott sei Dank ist das Angebot an grossen Weinen im Bordelais einigermassen breit, so dass Weinliebhaber weiterhin zu fairen Preisen zu ihrem Spitzenbordeaux kommen. Für viele ist und bleibt er das Mass aller Dinge dank seiner reinen Waldbeeren-Frucht, subtilen Terroirnoten und feinherben Tanninen. Unvergleichlich auch die Eleganz und «Leichtigkeit», mit der sich hier der kraftvolle Cabernet Sauvignon ausdrückt.