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Mille Roses
Château Mille Roses

Château Mille Roses

CHF 30.00
75 cl
Wein
Winzer David und Sophie Faure
Region Bordeaux
Subregion Haut-Médoc
Jahrgang 2012
Flaschengrösse 75 cl
Qualifizierung / Lage Margaux AC
Produkt Rotwein
Traubensorte Cabernet Sauvignon, Merlot
Anbauart naturnah
Körper mittelschwerer Wein
Alkoholgehalt 13.00 % Vol.
Passt zu kräftige Speisen (dunkles Fleisch, gut gewürzte Gerichte, kräftige Käse)
Trinkreife mittleres Reifepotential (bis etwa 10 Jahre nach Ernte); kann an Komplexität und Feinheit gewinnen

In Macau nahe von Margaux liegt das kleine Weingut von David und Sophie Faure, ein kleiner, feiner Familienbetrieb mit blumigem Namen: Château Mille Roses. Das Weingut und seine Weinberge grenzen unmittelbar an die renommierten Crus Classés Giscours und Cantemerle. Das Winzerpaar sieht sich als Diener der Natur: was diese vollbracht hat, optimal zur Geltung zu bringen. Ihr Margaux bezaubert mit fülligem Charme in einer Assemblage von mehrheitlich Cabernet Sauvignon mit Merlot. Reintönige Waldbeerenfrucht und ein solides, edles Tanningerüst sorgen für Bordeaux-Klassilk und grosses Trinkvergnügen – dies bereits in jungen Jahren.

Weine des Winzers

Frankreich / Bordeaux
David und Sophie Faure

Château Mille Roses

2011, Haut-Médoc AC
CHF 25.00
75 cl
Château Mille Roses
Frankreich / Bordeaux
David und Sophie Faure

Château Mille Roses

2012, Margaux AC
CHF 30.00
75 cl
Château Mille Roses
Frankreich / Bordeaux
David und Sophie Faure

Château Mille Roses

2010, Haut-Médoc AC
CHF 25.00
75 cl
Château Mille Roses

David und Sophie Faure

PersonenBesitzer und Gutsleiter: David und Sophie Maure
Rebbergeha
SortenspiegelMerlot, Cabernet Sauvignon
Weinstil
Mille Roses

Château Mille Roses ist ein Weingut, das in seiner familiären Art ans Burgund erinnert. Wie im Burgund üblich führen auch die Faures zwei benachbarte Appellationen unter ihrem Dach: So wie ein Burgunder Weingut zB einen Gevrey-Chambertin und parallel einen Chambolle-Musigny erzeugt, gibt es einen Mille Roses Haut-Médoc AC und einen Mille Roses Margaux AC. Profitiert der Margaux von der Aura dieses bekannten Namens, hat der sich qualitativ auf demselben Level präsentierende Haut-Médoc in Sachen Preis-Genuss die Nase vorn. Der romantische Schlossname ist nicht geschichtlich, sondern ehrt den Rosengarten der Eltern der jetzigen Besitzer. Die Rose könnte man aber auch symbolisch interpretieren: der Wein hat die edle Schönheit der Rose, Médoc-typisch ist im Unterbau aber auch ein zwar nicht stacheliges, aber doch präsentes Tanningerüst vorhanden, was den Wein als Essensbegleiter privilegiert.

Bordeaux

Flächeca. 100'000 ha
RebsortenWeiss: Sémillon, Sauvignon Blanc
Rot: Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Petit Verdot, Malbec
Bekannteste AppellationenSt-Estèphe, Pauillac, St-Julien, Margaux, Pessac-Léognan, Pomerol, St-Emilion

Die Region Bordeaux

Das Bordelais (die Region Bordeaux), wo Gironde und Dordogne in den Atlantik münden, ist imposant und würde die Schweiz zu einem Viertel abdecken. 100 000 ha sind mit Reben bepflanzt (am meisten Merlot, daneben hauptsächlich Cabernet Sauvignon und Franc, Sauvignon Blanc und Sémillon).Von hier kommen einige der bekanntesten französischen Weine. 

Die grosse französische Hafenstadt Bordeaux gibt ihren Namen der grössten zusammen-hängenden Weinregion für Qualitätsweine. Sie erstreckt sich über das gesamte Département Gironde mit einer Rebfläche von rund 100'000 ha in die sich 13'000 Weinproduzenten und Winzer teilen. Hier wird mehr Wein in Spitzenqualität erzeugt, als in jedem anderen Gebiet. Die berühmtesten Gebiete sind das Médoc, St-Emilion, Pessac-Léognan, Graves und Sauternes. Bordeaux-Weine sind in aller Regel Assemblagen aus verschiedenen Sorten. Bei den Weissweinen sind es mehrheitlich Sémillon und Sauvignon Blanc, bei den Rotweinen Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Die Zusammenstellung ist von Weingut zu Weingut, aber auch von Jahrgang zu Jahrgang verschieden. Die Hauptsorte im Médoc und Graves ist Cabernet Sauvignon, im St-Emilion und in Pomerol ist es Merlot.

Unter dem faszinierend weiten Himmel des Médoc reichen die Rebberge bis nahe ans Meer, mit weit gezogenen Linien die Wogen des Atlantik vorwegnehmend. In den Kellern der Châteaux führen die Barrique-Reihen scheinbar ins Endlose. Wer es niedlicher mag, bevorzugt das hügelige, bäurischere Libournais mit den kleinen Weingütern um das mittelalterliche Schmuckkästchen St-Emilion und den verträumten Weiler Pomerol.

Einzigartig ist der traditionelle Bordeaux-Handel über das Vertriebsnetz der Bordelaiser négociants. Dieser Zwischenhandel mit enormen Weinmengen (ein Premier wie Mouton-Rothschild produziert allein eine Viertel Million Flaschen) birgt einige Gefahren und erklärt zum Teil die extremen Preisschwankungen von Jahrgang zu Jahrgang. In den jüngsten Jahren heizen Luxusliebende aus Asien und Russland den Markt für die Top-20 gewaltig an, die Preise sind explodiert.

Gott sei Dank ist das Angebot an grossen Weinen im Bordelais einigermassen breit, so dass Weinliebhaber weiterhin zu fairen Preisen zu ihrem Spitzenbordeaux kommen. Für viele ist und bleibt er das Mass aller Dinge dank seiner reinen Waldbeeren-Frucht, subtilen Terroirnoten und feinherben Tanninen. Unvergleichlich auch die Eleganz und «Leichtigkeit», mit der sich hier der kraftvolle Cabernet Sauvignon ausdrückt.