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Peyreau
Château Peyreau

Château Peyreau 2015

CHF 21.00
75 cl
Wein
Winzer Comtes von Neipperg (Peyreau)
Region Bordeaux
Subregion St-Emilion
Jahrgang 2015
Flaschengrösse 75 cl
Qualifizierung / Lage grand cru, St-Emilion AC
Produkt Rotwein
Traubensorte Merlot, Cabernet Franc
Körper mittelschwerer Wein
Alkoholgehalt 13.50 % Vol.
Passt zu Essensbegleiter zu leichten Speisen (Fisch, helles Fleisch, Gemüsegerichte etc.)
Trinkreife trinkbereit, jung zu konsumieren, kleines Reifepotential (bis etwa 4 Jahre nach Ernte)

Stephan Neipperg, aus einer in Baden-Württemberg Wein produzierenden Grafenfamilie stammend, hat sich seit seinem Start auf dem St-Emilion-Château Canon-La-Gaffelière Mitte der 80er Jahre als einer der führenden Weinproduzenten des Bordelais etabliert. Zu seinem kleinen Imperium zählen nebst etwa dem Kultwein La Mondotte auch das prächtige Château Peyreau unweit der Altstadt des mittelalterlichen Städtchens St-Emilion. Ganz der Noblesse und der Qualität verpflichtet, wird aus handgeernteten, tiefen Erträgen (vornehmlich Merlot-Trauben) dieser reintönig fruchtige, elegante Klassiker gekeltert.

Weine des Winzers

Frankreich / Bordeaux
Comtes von Neipperg (Peyreau)

Château Peyreau

2015, grand cru, St-Emilion AC
CHF 21.00
75 cl
Château Peyreau

Comtes von Neipperg (Peyreau)

PersonenBesitzer und Gutsleiter: Stephan Graf von Neipperg
önologische Beratung: Stephane Derenoncourt
Rebberge11,82 ha
SortenspiegelRot: Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon
Durchschnittliche Produktion56'000 Flaschen
WeinstilEleganter, fruchtiger früh zugänglicher Wein der eher in der Jugend getrunken wird
Peyreau

1971 kaufte der Graf von Neipperg welcher im Württembergischen bereits erfolgreich seit Generationen Weinbau betreibt die Bordeaux Güter Château Canon-La-Gaffelière, Clos de L’Oratoire, La Mondotte und Château Peyreau. Die Verwaltung von Canon-La-Gaffelière und La Mondotte übernahm dann 1984 Stephan Graf von Neipperg nachdem er vorher neben Weinbau in Montpellier auch Betriebswirtschaft und politische Wissenschaften in Paris studiert hatte. Er weckte diese Güter aus ihrem Dornröschenschlaf und erreichte international sehr grosse Erfolge.

Anfangs der 90er Jahre konnte er dann auch die St-Emilion grand cru Güter Château Peyreau und Clos de l’Oratoire dazunehmen nachdem diese vorher noch verpachtet waren. Geerntet wird auf beiden Gütern von Hand, auf zwei Auslesetische (vor und nach dem Abbeeren) kontrolliert man die Qualität der Beeren. Traditionelle Vinifikation mit Gärung in thermoregulierten Zementtanks während 15 – 21 Tagen (abhängig vom Jahrgang), anschliessender Ausbau auf der Feinhefe während bis zu 18 Monaten in ein- und zweijährigen Barriques.

St-Emilion

Flächeca. 5'500 ha
RebsortenRot: Merlot, Cabernet Franc (hier Bouchet), Cabernet Sauvignon, Malbec und Carmenère

St-Emilion mit seinen rund 5’500 ha Rebfläche liegt im Osten der Region Bordeaux und ist benannt  nach der gleichnamigen kleinen Stadt, die ihren Namen dem Heiligen Aemilianus verdankt. Im Jahre 1999 wurde St-Émilion als erster Weinbaubereich der Welt von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Das Klima ist kontinentaler und nicht so maritim geprägt wie im westlich liegenden Médoc und weist grössere Temperatur-Schwankungen auf. Die Weingärten liegen zwischen 25 und 100 Meter Seehöhe. Eine Vielfalt von Bodentypen prägt das Gebiet, oft sogar auch innerhalb der einzelnen Châteaux. Man unterteilt grob in vier Zonen: Plateau (Kalkstein-Formationen), Côtes (Südhänge des Plateau), Graves (Kies und Schotter) und Sables (Schwemmland-Schotter). Die rund 1’000 Weingüter der Region erzeugen vollmundige und körperreichen Rotweine mit seidiger Textur. Der Merlot dominiert, Partner sind Cabernet Franc und auch Cabernet Sauvignon, Malbec und Carmenère. Die Weine sind weniger tanninbetont als jene aus dem Médoc.

Die Appellation St-Émilion dürfen neben der Stadt selbst acht weitere Gemeinden beanspruchen. St-Émilion kennt  keine fixe Klassifikation, sondern erneuert sie alle 10 Jahre. Streit und Intrigen-Verdacht in Kombination mit Rekursen sind deshalb vorprogrammiert, auch wenn heute die Bedeutung solcher Ranglisten relativiert worden ist. Entscheidend für Rang und damit den Preis sind entweder grosse Historie und/oder hohe Bewertungen bei den renommiertesten Degustatoren. 

Bordeaux

Flächeca. 100'000 ha
RebsortenWeiss: Sémillon, Sauvignon Blanc
Rot: Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Petit Verdot, Malbec
Bekannteste AppellationenSt-Estèphe, Pauillac, St-Julien, Margaux, Pessac-Léognan, Pomerol, St-Emilion

Die Region Bordeaux

Das Bordelais (die Region Bordeaux), wo Gironde und Dordogne in den Atlantik münden, ist imposant und würde die Schweiz zu einem Viertel abdecken. 100 000 ha sind mit Reben bepflanzt (am meisten Merlot, daneben hauptsächlich Cabernet Sauvignon und Franc, Sauvignon Blanc und Sémillon).Von hier kommen einige der bekanntesten französischen Weine. 

Die grosse französische Hafenstadt Bordeaux gibt ihren Namen der grössten zusammen-hängenden Weinregion für Qualitätsweine. Sie erstreckt sich über das gesamte Département Gironde mit einer Rebfläche von rund 100'000 ha in die sich 13'000 Weinproduzenten und Winzer teilen. Hier wird mehr Wein in Spitzenqualität erzeugt, als in jedem anderen Gebiet. Die berühmtesten Gebiete sind das Médoc, St-Emilion, Pessac-Léognan, Graves und Sauternes. Bordeaux-Weine sind in aller Regel Assemblagen aus verschiedenen Sorten. Bei den Weissweinen sind es mehrheitlich Sémillon und Sauvignon Blanc, bei den Rotweinen Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Die Zusammenstellung ist von Weingut zu Weingut, aber auch von Jahrgang zu Jahrgang verschieden. Die Hauptsorte im Médoc und Graves ist Cabernet Sauvignon, im St-Emilion und in Pomerol ist es Merlot.

Unter dem faszinierend weiten Himmel des Médoc reichen die Rebberge bis nahe ans Meer, mit weit gezogenen Linien die Wogen des Atlantik vorwegnehmend. In den Kellern der Châteaux führen die Barrique-Reihen scheinbar ins Endlose. Wer es niedlicher mag, bevorzugt das hügelige, bäurischere Libournais mit den kleinen Weingütern um das mittelalterliche Schmuckkästchen St-Emilion und den verträumten Weiler Pomerol.

Einzigartig ist der traditionelle Bordeaux-Handel über das Vertriebsnetz der Bordelaiser négociants. Dieser Zwischenhandel mit enormen Weinmengen (ein Premier wie Mouton-Rothschild produziert allein eine Viertel Million Flaschen) birgt einige Gefahren und erklärt zum Teil die extremen Preisschwankungen von Jahrgang zu Jahrgang. In den jüngsten Jahren heizen Luxusliebende aus Asien und Russland den Markt für die Top-20 gewaltig an, die Preise sind explodiert.

Gott sei Dank ist das Angebot an grossen Weinen im Bordelais einigermassen breit, so dass Weinliebhaber weiterhin zu fairen Preisen zu ihrem Spitzenbordeaux kommen. Für viele ist und bleibt er das Mass aller Dinge dank seiner reinen Waldbeeren-Frucht, subtilen Terroirnoten und feinherben Tanninen. Unvergleichlich auch die Eleganz und «Leichtigkeit», mit der sich hier der kraftvolle Cabernet Sauvignon ausdrückt.