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Domaine de l'A

Domaine de l'A

CHF 32.00
75 cl
Wein
Winzer Domaine de l'A
Region Bordeaux
Subregion Castillon
Jahrgang 2011
Flaschengrösse 75 cl
Qualifizierung / Lage Castillon Côtes de Bordeaux AC
Produkt Rotwein
Traubensorte Merlot, Cabernet Franc
Körper schwerer Wein
Alkoholgehalt 13.50 % Vol.
Passt zu kräftige Speisen (dunkles Fleisch, gut gewürzte Gerichte, kräftige Käse)
Trinkreife grosses Reifepotential (in grossen Jahren während 20+ Jahren nach Ernte), kann an Komplexität und Feinheit gewinnen

Die Domaine de l'A ist das Weingut der Wine-Consultant-Koryphäe Stéphane Derenoncourt und seiner Frau, der ebenso erfahrenen Winzerpartnerin Christine. A steht dabei zum Besipiel für Amour oder für Abenteuer, denn dieses Projekt entstand mit viel Risiko und Idealismus. Basis ist ein herrlicher Rebberg mit alten Reben auf besten Lehmkalkböden im Süden der Appellation Côtes de Castillon. Just in Nachbarschaft zu Spitzenlagen von St-Emilion, wo Stéphane ja Stephan Neippergs Weine mitprägte (Château Canon-La-Gaffelière usw.) Hoch präzise, intensive Weine vornehmlich von Merlot; von geringen Erträgen. Der Anbau ist inspiriert von den bio-dynamischen Ideen.

Weine des Winzers

Frankreich / Bordeaux
Domaine de l'A

Domaine de l'A

2011, Castillon Côtes de Bordeaux AC
CHF 32.00
75 cl
Domaine de l'A
Frankreich / Bordeaux
Domaine de l'A

Domaine de l'A

2012, Castillon Côtes de Bordeaux AC
CHF 29.50
75 cl
Domaine de l'A

Domaine de l'A

PersonenBesitzer und Gutsleiter: Christine und Stéphane Derenoncourt
Rebberge10 ha
SortenspiegelMerlot, Cabernet Franc
Durchschnittliche Produktionca. 30'000 Flaschen
WeinstilVollfruchtig, elegant

Die Geschichte und Karriere von Stéphane Derenoncourt ist ein Lehrstück für die leider mehr und mehr aussterbende Spezies von innovativen Autodidakten und Talenten, welche sich vielleicht gerade deswegen so gut entfalteten, weil sie nicht durch nivellierende Ausbildungen und «die Mühlen» von kopflastigen Diplomkämpfen «entschärft» wurden. Speziell Stephan Neipperg erkannte das Potential dieses Rockgitarre spielenden Weinenthusiasten, der Aufbau und Aufstieg seines kleinen Spitzenwein-Imperiums in St-Emilion verdankt vieles diesem harmonierenden Gespann.

Eines der Elemente des Qualitätsdenkens war von Anfang an der lebendige Weinberg, sprich eine Wiederbelebung der Rebberge dank sensiblen und tiefgehenden Rückbesinnungen auf die Natur. Wobei es ihnen nicht um Zertifizierung ging, sondern ganz einfach um Freude und Geschmack. Ideale Partnerin wurde die nicht minder beseelte und ehrgeizige Önologin Christine, welche vorher ebenfalls für Spitzenweine von St-Emilion verantwortlich zeichnete. Heute führt Derenoncourt sein weit über Bordeaux hinaus (siehe auch La Massa, Toscana) gefragtes Consultant-Büro. Herzstück seiner Leidenschaft für Wein ist und bleibt die Domaine de l’A, die heute auf 10ha gewachsen ist. Die Erträge von nur um die 15hl/ha von bis zu 70jährigen Rebstöcken geben unter der Regie dieses Winzertraumpaares lediglich rund 1’500 Kisten besten Bordeaux.

Bordeaux

Flächeca. 100'000 ha
RebsortenWeiss: Sémillon, Sauvignon Blanc
Rot: Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Petit Verdot, Malbec
Bekannteste AppellationenSt-Estèphe, Pauillac, St-Julien, Margaux, Pessac-Léognan, Pomerol, St-Emilion

Die Region Bordeaux

Das Bordelais (die Region Bordeaux), wo Gironde und Dordogne in den Atlantik münden, ist imposant und würde die Schweiz zu einem Viertel abdecken. 100 000 ha sind mit Reben bepflanzt (am meisten Merlot, daneben hauptsächlich Cabernet Sauvignon und Franc, Sauvignon Blanc und Sémillon).Von hier kommen einige der bekanntesten französischen Weine. 

Die grosse französische Hafenstadt Bordeaux gibt ihren Namen der grössten zusammen-hängenden Weinregion für Qualitätsweine. Sie erstreckt sich über das gesamte Département Gironde mit einer Rebfläche von rund 100'000 ha in die sich 13'000 Weinproduzenten und Winzer teilen. Hier wird mehr Wein in Spitzenqualität erzeugt, als in jedem anderen Gebiet. Die berühmtesten Gebiete sind das Médoc, St-Emilion, Pessac-Léognan, Graves und Sauternes. Bordeaux-Weine sind in aller Regel Assemblagen aus verschiedenen Sorten. Bei den Weissweinen sind es mehrheitlich Sémillon und Sauvignon Blanc, bei den Rotweinen Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Die Zusammenstellung ist von Weingut zu Weingut, aber auch von Jahrgang zu Jahrgang verschieden. Die Hauptsorte im Médoc und Graves ist Cabernet Sauvignon, im St-Emilion und in Pomerol ist es Merlot.

Unter dem faszinierend weiten Himmel des Médoc reichen die Rebberge bis nahe ans Meer, mit weit gezogenen Linien die Wogen des Atlantik vorwegnehmend. In den Kellern der Châteaux führen die Barrique-Reihen scheinbar ins Endlose. Wer es niedlicher mag, bevorzugt das hügelige, bäurischere Libournais mit den kleinen Weingütern um das mittelalterliche Schmuckkästchen St-Emilion und den verträumten Weiler Pomerol.

Einzigartig ist der traditionelle Bordeaux-Handel über das Vertriebsnetz der Bordelaiser négociants. Dieser Zwischenhandel mit enormen Weinmengen (ein Premier wie Mouton-Rothschild produziert allein eine Viertel Million Flaschen) birgt einige Gefahren und erklärt zum Teil die extremen Preisschwankungen von Jahrgang zu Jahrgang. In den jüngsten Jahren heizen Luxusliebende aus Asien und Russland den Markt für die Top-20 gewaltig an, die Preise sind explodiert.

Gott sei Dank ist das Angebot an grossen Weinen im Bordelais einigermassen breit, so dass Weinliebhaber weiterhin zu fairen Preisen zu ihrem Spitzenbordeaux kommen. Für viele ist und bleibt er das Mass aller Dinge dank seiner reinen Waldbeeren-Frucht, subtilen Terroirnoten und feinherben Tanninen. Unvergleichlich auch die Eleganz und «Leichtigkeit», mit der sich hier der kraftvolle Cabernet Sauvignon ausdrückt.