Martel Moments
Berührende Weine in ihrer ganzen Vielfalt

Berührende Weine in ihrer ganzen Vielfalt

August 2026 | Lesezeit 3 Min.

Was macht einen Wein besonders? Für Philippe Gallusser, Leiter Einkauf bei Martel, genügt technische Perfektion allein nicht. Ein aussergewöhnlicher Wein besitzt Tiefe, Charakter und die Fähigkeit, uns zu berühren. Dieser Ansatz zieht sich durchs Martel-Sortiment, vom zugänglichen Wein für jeden Tag bis zur raren Ikone.

In Kürze

  • Unsere Weine berühren und hinterlassen Eindruck
  • Martel verbindet internationale Spitzenweine mit starken Weinen für jeden Tag
  • Das Sortiment entwickelt sich laufend weiter

Was einen grossen Wein ausmacht

Nicht jeder technisch einwandfreie Wein ist ein exzellenter Wein. Für Philippe Gallusser liegt der entscheidende Unterschied tiefer: «Ein hervorragender Wein löst etwas aus und hinterlässt Eindruck.» Genau solche Weine sucht der Leiter Einkauf für Martel. Weine mit Persönlichkeit, Herkunft und dem gewissen Etwas. Überzeugende Weine findet Martel in vielen Regionen der Welt. In der Schweiz natürlich, speziell bei europäischen Produzenten, aber auch in den USA, Argentinien oder Australien.

«Der Lieblingsplatz unserer Winzer? Bei uns im Sortiment.»

Viele wollen ins Martel-Sortiment

An spannenden Weingütern mangelt es nicht. Täglich erreichen das Einkaufsteam einige Anfragen von Weingütern aus aller Welt. Ein Grund dafür: Je mehr renommierte Domänen im Sortiment einer Weinhandlung vertreten sind, desto stärker wird die Ausstrahlung. Winzerinnen und Winzer sprechen miteinander und vermitteln Kontakte. So öffnen sich Türen. In den vergangenen Jahren kamen mehrere aussergewöhnliche Weingüter neu ins Martel-Sortiment. Emidio Pepe aus Italien, Julian Haart aus Deutschland, Clos Rougeard von der Loire, Lafleur aus Bordeaux oder Ulysse Collin und Egly-Ouriet aus der Champagne stehen beispielhaft dafür. Hinzu kommen ikonische Weine unter anderem aus Australien (Henschke), Portugal (Casa Ferreirinha mit Barca Velha), Ungarn (Szepsy) oder England (Gusbourne, im Bild).

Jahrzehntelange Zusammenarbeit

Die wichtigste Grundlage des Sortiments sind jedoch nicht neue Namen, sondern langfristige Beziehungen. Mit zahlreichen exzellenten Weingütern arbeitet Martel seit Jahrzehnten zusammen. Diese Kontinuität und Martels Verankerung in der Spitzengastronomie schaffen Vertrauen. Ebenso wichtig ist der sorgfältige Umgang mit knappen Mengen. Rare Weine gehen nicht automatisch an jene, die am meisten bezahlen oder insgesamt am meisten einkaufen. Auch treue Weinbegeisterte mit kleinerem Budget sollen die Chance erhalten, eine besondere Flasche zu erstehen. Diese faire Zuteilung wird von vielen Weingütern geschätzt. Sie wissen, dass ihre Weine bei Menschen landen, die sich wirklich dafür interessieren.

Qualität ist keine Preisfrage

Der Einkauf folgt nicht persönlichen Vorlieben. «Es wäre ganz schlimm, wenn wir nur an uns selbst denken würden», sagt Philippe. Das Sortiment muss unterschiedliche Geschmäcker, Gelegenheiten und Preissegmente abdecken. Auch ein preiswerter Best-Buy kann deshalb sehr wohl Martel-like sein. Philippe schwärmt etwa von Grossen Gewächsen aus Deutschland, die Weltklasse-Qualität für vergleichsweise wenig Geld bieten.

Alle Weine im Shop

Offen für Neues

Heute wird weniger, aber besser getrunken. Das kommt Martel entgegen. Eleganz, Frische und Finesse sind stärker gefragt als maximale Extraktion und dominantes Holz. Gleichzeitig geht der Trend vom Rotwein zum Weiss- und Schaumwein. Martel verfolgt diese Entwicklungen aufmerksam. Dazu gehört auch Alkoholfreies. In den vergangenen Jahren hat das Einkaufsteam weit über 600 entalkoholisierte Weine und alkoholfreie Alternativen degustiert. Nur rund ein Dutzend davon wurden ausgewählt. Denn der Martel-Anspruch gilt auch hier: Ins Sortiment kommt das Beste, was in der jeweiligen Kategorie verfügbar ist.