Spannende Kundinnen und Kunden
Wer sich intensiv mit Wein beschäftigt, weiss: Man lernt nie aus. Viele unserer Kundinnen und Kunden sind mindestens so neugierig auf Wein wie wir, etliche sind Weinfreaks. Sie sind sehr unterschiedlich und inspirieren uns. Im Laden genauso wie in der Gastronomie.
In Kürze
- Martel-Kundinnen und -Kunden besitzen ein erstaunliches Weinwissen
- Gute Weinberatung beginnt mit Zuhören, nicht mit Verkaufen
- Persönliche Beziehungen, Vertrauen und gemeinsame Begeisterung prägen Martel
Unsere Kunden inspirieren uns
Unsere Kundschaft ist enorm vielfältig. Da sind Menschen, die für den Alltag eine gute Flasche Wein suchen. Andere kennen jede Lage im Burgund, verfolgen neue Jahrgänge minutiös und verfügen über einen Keller, der auch uns Weinfreaks ins Staunen bringt. Das macht die Begegnungen spannend. Man tauscht sich aus, diskutiert über Jahrgänge und Produzenten und lernt voneinander.
Erst zuhören, dann beraten
Bernadette Schönenberger, Leiterin der Martel-Ladengeschäfte, erlebt täglich, wie unterschiedlich die Wünsche sind. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht: Welchen Wein möchte ich verkaufen? Sondern: Welcher Wein passt zu diesem Menschen, diesem Essen, diesem Anlass? Dabei geht es nicht um einen besonders bekannten Namen oder den teuersten Wein. Manchmal ist die beste Empfehlung gerade jene Flasche, die jemand noch nicht kennt. Das funktioniert besonders gut, wenn bereits eine Vertrauensbasis besteht. Viele Kundinnen und Kunden begleiten Martel seit Jahren oder Jahrzehnten. «Mit der Zeit kennt man ihren Geschmack, weiss, womit man sie überraschen kann und wo ihre weinmässige Komfortzone endet», sagt Bernadette.
Jedes Restaurant ist ein eigenes Universum
Noch einmal anders funktioniert die Beziehung in der Gastronomie. Christian Huber, Leiter Weinberatung Gastronomie bei Martel, betreut mit seinem Team ganz unterschiedliche Betriebe in der ganzen Schweiz. Vom unkomplizierten Lokal bis zur Spitzengastronomie, von der kleinen Weinkarte bis zum umfangreichen Weinkeller. «Jeder Betrieb ist ein eigenes Universum», weiss Christian aus Erfahrung. Entscheidend sind die Menschen dahinter, ihr Konzept, ihre Küche und ihre Gäste: «Wir begleiten, beraten und begeistern. Ein Wein muss zu dem Ort passen, an dem er getrunken wird.» Daraus entstehen langfristige Partnerschaften. Der Weinberater wird auch zum Sparringpartner und Ideengeber.
Der Mensch im Fokus
Natürlich informieren sich Kundinnen, Kunden und Gastronomen heute online. Sie vergleichen, lesen Bewertungen und entdecken neue Weine auf digitalen Kanälen. Doch Wein bleibt für Christian Huber ein Geschäft von Mensch zu Mensch. Gerade in der Gastronomie spielen persönliche Beziehungen eine zentrale Rolle. Authentizität, Transparenz, Zuverlässigkeit und vor allem Vertrauen sind für Christian Huber wichtiger denn je. «Der persönliche Austausch kann etwas, das sich online nur schwer ersetzen lässt: Erfahrungen teilen und Begeisterung weitergeben.»
Gemeinsam unterwegs
Was möchten Bernadette Schönenberger und Christian Huber unseren Kundinnen und Kunden zum 150-Jahr-Jubiläum sagen? Vor allem: Danke für das Vertrauen, die Neugier und die vielen langjährigen Beziehungen. Christian bringt es für die Gastronomie auf einen einfachen Nenner: «Man spürt einander. Man sitzt im gleichen Boot.» Das gemeinsame Ziel ist schliesslich dasselbe: Dem Gast einen grossartigen Abend zu bescheren, damit er gerne wiederkommt. Bernadette zieht den Schluss: «Vielleicht ist gerade das die eigentliche Aufgabe einer Weinhandlung: Menschen mit Wein zusammenzubringen.»
