Martel Moments
Von der Postkarte zur Online-Bestellung

Von der Postkarte zur Online-Bestellung

August 2026 | Lesezeit 2 Min.

Martel und die Technik: Na klar, während 150 Jahren Unternehmensgeschichte änderte sich die Technologie rasant. Besonders die Art der Kommunikation entwickelte sich weiter. Wir schauen zurück auf einen enormen Fortschritt von der Postkarte bis zur Weinbestellung auf dem Smartphone.

In Kürze

  • Martel am Puls der Zeit bei der Digitalisierung
  • Rasante Entwicklung von der Postkarte zur Online-Bestellung
  • Martel-Coup: Europas erste Online-Weinhandlung

Als «Hier» als Adresse ausreichte

Vor 100 Jahren kommunizierte man vor allem mit Briefen und Postkarten. Die Post wurde mehrmals täglich zugestellt. Heute wirkt es fast kurios: Für den Versand innerhalb der Stadt genügte als Adresse oft die Angabe «Hier».

Erste digitale Schritte

Mit der Zeit kamen neue Kommunikationsmittel hinzu. Videotex zum Beispiel war Mitte der 1980er-Jahre der grosse Schrei. Erstmals konnten Informationen interaktiv, also «dialogisch», übermittelt werden. Die Mailbox war erfunden. Martel gehörte zu den ersten privaten Unternehmen, die bei Videotex mitmachten. Zum Start eher eine «Plauschsache», wie in einem Zeitungsartikel vom 12. Juni 1985 zu lesen ist. «Es gab zwar zwei Dutzend Bestellungen, besonders wurden auch Preislisten angefordert. Doch die Anschlussgebühren waren bisher höher als der Umsatzgewinn», wird der damalige Co-Geschäftsführer Wolfram Martel zitiert.

Pionierleistung Online-Shop

10 Jahre später, 1995, schrieb das kleine Unternehmen aus St.Gallen ein Stück Weinhandelsgeschichte. Als erste Weinhandlung Europas ging Martel mit einem eigenen Webshop online. Angestossen wurde das Projekt von einem Studenten, der für seine Idee eines Online-Shops einen mutigen Partner suchte und ihn in Martel fand. Was damals visionär wirkte, gehört heute selbstverständlich zum Alltag. Aus dem Pionierprojekt entwickelte sich ein wichtiger Vertriebskanal. Heute bestellen Kundinnen und Kunden rund um die Uhr online, und der digitale Umsatzanteil wächst weiterhin stetig.