Winzerportrait Muri-Gries

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Winzer Muri-Gries
Christian Werth, Weingutsleiter

Auf einen Blick

Weingut
1845
60 ha
Besitz: Kloster Muri-Gries
Gutsleitung: Christian Werth
Weinbereitung: Christian Werth
Weiss: Chardonnay, Gewürztraminer, Pinot Blanc/Weissburgunder, Pinot Gris/Grauburgunder, Sauvignon Blanc
Rot: Lagrein, St. Magdalener (Vernatsch), Pinot Noir/Blauburgunder
Kalk, Sand, Ton, Vulkan (Böden aus Schwemmstoffen liegen über dem Quarz-Porphyr von Bozen)
Anbau
konventionell

Knapp 35 ha Weinbau, 52 Hektar Obstbau, ein Bergbauernhof in Kampidell bei Jenesien mit 145 ha Wiesen und Wald, Viehzucht – 45 Kühe stehen im Stall – und Holzwirtschaft, das alles gehört heute zum landwirtschaftlichen Betrieb von Kloster Muri-Gries. Gegründet worden war das Kloster im Jahr 1845 von Benediktiner-Mönchen, die aus ihrem Kloster in Muri im Kanton Aargau vertrieben worden waren.

Muri-Gries ist heute ein klassischer Rotwein-Betrieb mit 85 % Rotweinen und 15 % Weißweinen. Bei den Roten dominiert mit 80 % ganz eindeutig der Lagrein. Der Rest verteilt sich Vernatsch, Blauburgunder und Rosenmuskateller unter sich auf. Verantwortlich für den Weinbau im Kloster ist Walter Bernhard. Sein Credo: „Wir versuchen die Rebe so zu erziehen wie ein Kind: sie zu verstehen, zu sehen was sie braucht und ihr das dann auch zu geben. Wir versuchen, mit ihr so umzugehen, dass sie bei der Ernte die besten Traubenqualitäten liefert.“ Gär- und Lagerkeller sind in der alten Stiftskirche untergebracht. Hier setzt der Önologe Christian Werth die Arbeit fort mit schonenden Verarbeitungsmethoden mit Hilfe von moderner Technik und gleichzeitig traditionelle Arbeitsweisen.

«Kloster mit Weinbau – selbstredend seit Jahrhunderten und mit direkter Verbindung ins Aargau.»
Martel über

Muri-Gries

Impressionen