Aus diesem Grund
Martel-Einordnung
Einer der ganz grossen Namen in Gevrey-Chambertin und längst eine Ikone im Burgund und in der Welt. Fourrier-Weine sind extrem rar und weltweit gesucht. Ein aussergewöhnlich hoher Anteil alter Reben bildet die Grundlage für eine Stilistik von grosser Präzision, Eleganz und seidiger Feinheit.
Einzigartig
Fourrier arbeitet mit grosser Sensibilität für Jahrgang und Terroir. Die Vinifikation folgt keinem starren Schema, sondern wird jedes Jahr neu gedacht. Ganztraubenvergärung je nach Jahrgang. Im Keller steht die Bewahrung der Frucht und der seidigen Textur im Zentrum: sanfte Extraktion, kein Umpumpen, moderater Holzeinsatz von rund 20% neuem Holz und lange Reifung im Fass.
Überblick
Jean-Marie Fourrier übernahm das Familiengut 1994 von seinem Vater Jean-Claude, nachdem er als junger Mann vor und nach dem Militärdienst unter anderem bei Henry Jayer und im Domaine Drouhin in Oregon in den USA gearbeitet hatte. Unterstützt wird er von seiner Schwester Isabelle in den Reben und seiner Frau Vicki im Betrieb. Fourrier arbeitet nicht biodynamisch, legt jedoch grossen Wert auf Präzision im Rebberg und ein natürliches Gleichgewicht der Reben. Viele Parzellen sind aussergewöhnlich alt, oft aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Heute arbeitet sich auch die nächste Generation ein: Sohn Louis Fourrier übernimmt zunehmend Verantwortung im Domaine.
Emotionen
Fourrier-Weine berühren uns. Sie zeigen eine besonders feine, burgundische Handschrift: klar, elegant und tänzerisch, mit reiner roter Frucht und seidigen Tanninen. Je nach Jahrgang können sie auch eine erstaunliche Zartheit besitzen. Immer aber bleibt die Präzision des Terroirs im Mittelpunkt.
Verbindung im Martel-Sortiment
Nach Kauf des australischen Pinot-Produzenten Bass Phillip übernahm Jean-Marie Fourrier auch die Verantwortung für die Weinbereitung des Guts im australischen Gippsland.